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über die legendären

Schwarzen Perlen der Südsee

 

Perlen sind die einzigen durch lebende Organismen kreierten Edelsteine.

Die exotischen Schwarzen Südsee-Perlen der Cook Inseln werden in den entlegenden nördlichen Atollen von Manihiki und Penrhyn kultiviert.

Hochgeschätzt für ihre kräftigen Farben und ihre unglaubliche Größe sind die Schwarzen Perlen der Südsee das bestimmende Symbol von sagenumwobener Romantik und Glück.

Einmalig und unübertroffen faszinieren die Schwarzen Perlen mit ihrer geheimnisvollen Anziehungskraft und der Geschichte des Südseeabenteuers  . . .

Heute kommen von den Cook Islands ein Teil der berühmtesten und begehrtesten Perlen der Welt, die "black pearls of the Cook Islands". Muscheln mit schwarzen Perlen findet man nur an sehr wenigen Küstenstreifen der Weltmeere. Dies bedeutet, daß dunkle Perlen viel seltener als weiße Perlen sind. Wirklich schwarz sind sie etwas ganz Besonderes und äußerst selten. Eigentlich schillern sie in den beeindruckendsten Nuancierungen von anthrazit bis pfaublau, von schimmerndem dunkelgrün über gold bis rosé.

Perlen sind nicht nur ein Geschenk der Götter, sondern auch eine edle Schöpfung der Natur. Fand man früher eher zufällig eine Perle in über tausend Austern, so hat sich heute die Perlenzucht zu einem aufwendigen und zugleich geschäftsträchtigen Industriezweig entwickelt.

Objekt aller Anstrengungen ist Pinctada - die Seeperlmuschel. Zoologisch betrachtet gehört diese Gattung in die Klasse der Bivalva (Muscheln) und dort in die Familie Pteriidae. Neben Pinctada maxima (white-lipped oyster / gold-lipped oyster) sind es vor allem Pinctada margaritivera (black-lipped oyster), die Echte Seeperlmuschel, und Pinctada maculata (maculated pearloyster), die
die schönsten Perlen der Cook Islands hervorbringen.

Seeperlmuscheln kommen an den Küsten der meisten warmen Meere vor. Sie haben eine dicke, schuppige und flache Schale. Natürlicher Weise liegen sie waagerecht auf dem Grund auf und sind mit Byssus, einer muscheleigenen Substanz, welche durch eine Einbuchtung aus der Schale austritt, am Boden befestigt. Angewachsene Pinctada-Muscheln können einen Durchmesser von 30 cm und ein Gewicht bis zu 5 kg erreichen. Seltene Exemplare von bis zu 9 kg Gewicht wurden auch schon gesammelt. Die Entwicklung eines Einzeltieres bis zur Reproduktionsfähigkeit dauert zwei bis drei Jahre. Während der weiblichen Phase legt jede Muschel mehrere Millionen Eier. Nur diese Vielzahl garantieren in der natürlichen Umgebung ihr Überleben. Die Larven benötigen etwa 6 Monate, bis sie in festen Muschenschalen eingeschlossen sind. Während dieser Zeit sind sie beliebte Nahrung für alle planktonfressenden Meeresbewohner, angefangen von der Koralle über den Oktopus bis zum Fisch.

Um die zur Perlenzucht notwendigen jungen Muscheln zu gewinnen, werden in den entsprechenden Meeresbereichen durch die Perlzüchter lange Seile (sogenannte Kollektore) ins Wasser gehangen, an denen sich über einen längeren Zeitraum die jungen Perlmuscheln festsetzen.

Eine Perle bildet sich in der Muschel, wenn Mantelepithel (äußere Bindegewebesubstanz) ins Innere des Bindegewebes gelangt. Dies geschieht in der Natur, wenn ein Fremdkörper, z.B. Sandkörnchen, die obere Bindegewebsschicht verletzt und in das Innere des Bindegewebes eindringt. Daraufhin umschließt langsam das Mantelepithel den Fremdkörper und bildet einen Sack um diesen. Um den Fremdkörper zu isolieren, wird eine Schutzschicht aus Perlmuttsubstanz um den Fremdkörper in mehreren Lagen gebildet. Im Idealfall entsteht nun eine runde, perlmutt-schimmernde Perle.

Dieser natürliche Prozess wird von den Perlenzüchtern genutzt. Hierzu wird die ausgewachsene Muschel an Land gebracht und durch einen Techniker ein kleiner operativer Eingriff durchgeführt. Die Muschel wird vorsichtig einen Spalt geöffnet. Dann wird mit einem Skalpell im Bindegewebe ein kleiner Schnitt gemacht und ein Kern eingesetzt. Dieser Kern besteht aus dem Material der Schale der Mississippi-Auster oder wird industriell aus einem Ersatzstoff (Dolomite oder Bironite) hergestellt. Die Kernsubstanzen gleichen in Dichte, Härte und Elastizität dem originalen Muschel-Perlmutt. Während einer Wachstumszeit von 18 Monaten bis zu zwei Jahren entstehen dann die begehrten Perlen. Die Erfolgsquote liegt trotz modernster Zuchtmethoden nur bei etwa 50%. Es sind pro Tier nur zwei bis drei Perlzuchten möglich. Anschließend werden die Schalen zur Perlmutt-Gewinnung genutzt.

Von den Cook Islands sind vor allem die nördlichen Atolle, insbesondere Manihiki und Penrhyn zur Perlenzucht geeignet. Wassertiefen von 10 bis 30 m bieten in diesen Atollen die idealen Wachstumsbedingungen. Hier haben Perlenzüchter ihre Netzte mit mehreren tausend Austern im Wasser. Die Perlenzucht ist eine risikoreiche und aufwendige Arbeit. Regelmäßige Kontrolle der Muschelbestände nach Parasiten und Krankheiten, Reinigung der Muschelschalen von übermäßigem Bewuchs und das Höher- oder Tieferhängen der Netze entsprechend der Wassertemperatur zählen zu den ständigen Aufgaben der Perlenzüchter. Zu den nichtbeeinflussbaren Risiken gehört die mächtige Naturgewalt der Taifune. Ihre zerstörerische Kraft hat in der Vergangenheit schon viele Existenzen vernichtet. Trotzdem ist und bleibt die Perlenzucht neben der Wachstumsbranche Tourismus einer der wichtigsten Industriezweige der Cook Islands. Außerdem sind Zuchtperlen einer der wertvollsten Exportgüter der Cooks.
Nach offiziellen Angaben wurde der Export 1998 mit etwa 5 Mill NZ$ beziffert. In einer Untersuchung des Manihiki-Atolls im Jahr 2000 zur Zählung und Kartierung der Perl-Farmen wird insgesamt von einer geschätzten Jahresproduktion von 12 Mill NZ$ bzw. von 250.000 Perlen ausgegangen. (Zum Vergleich: Jahresproduktion 1998 von Australien = 185 Mill US$, Tahiti 134 Mill US$.)

 

Kriterien zur
Bewertung von Perlen

Der Maßstab zur Beurteilung des Wertes einer dunklen Perle berücksichtigt fünf Faktoren:

  • Größe

  • Farbe

  • Glanz

  • Form

  • oberflächliche Vollkommenheit.

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